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Windkraft


Mit Windenergie wird schon seit vielen Jahren Segelschiffe und Mühlen angetrieben, und auch Windkraftanlagen, welche die verschiedenen Winde in Energie umwandeln, gehören heute in vielen Gebieten zum Landschaftsbild. Angesichts des von der Politik beschlossenen Atomausstiegs in Deutschland bis 2022, ist davon auszugehen, dass in Zukunft immer mehr Windkraftanlagen hierzulande und auch in anderen Ländern zu sehen sein werden.
Windenergie gehört zu den erneuerbaren Energieformen , die gerade heute, in Zeiten zunehmender globaler Erderwärmung, steigendem Umweltbewusstsein der Menschen, Atomausstieg, Energieeffizienz etc. immer wieder als Lösung der Probleme genannt werden. Erneuerbare Energieformen decken heute schon einen kleinen Teil des gesamten Strombedarfs ab. Das ist aber noch viel zu wenig: In 10 Jahren müssen es mindestens 50 % sein, wenn der Atomausstieg klappen und Umweltprobleme gelöst werden sollen.
Die Strompreise steigen! Woran das genau liegt, wissen wohl die Wenigsten so genau. Man kann aber davon ausgehen, dass sie in den nächsten Jahren weiter steigen werden, denn umsonst ist der Atomausstieg für den Bürger sicher nicht. Deswegen fragen sich schon jetzt viele Verbraucher, wie eine Einsparung der Energiekosten auf lange Sicht möglich ist. Eine Solaranlage auf dem Dach ist eine Möglichkeit, doch auch Kleinwindkrafträder sind eine Alternative- oder sogar eine Mischung aus Beidem. So können sich beide Systeme ergänzen nach dem Motto: Scheint die Sonne nicht, weht meist der Wind und umgekehrt. Heute dürfte sich für Privathaushalte die Anschaffung von Kleinwindkrafträdern vielleicht noch nicht wirklich rentieren. Zumindest müssen viele Variablen bedacht werden, wie beispielsweise: Wie sind die örtlichen Bedingungen? Ab welcher Drehzahl und Rotorgröße rentiert sich ein Kleinwindkraftrad? etc.. Eine Windkraftanlage rentiert sich besonders in windreichen Gebieten wie beispielsweise am oder im Meer. Dort drehen sich die Rotorblätter ständig, und man kann direkt zusehen wie Energie entsteht. Diese wird an einen Generator weitergegeben und dort in elektrische Energie umgewandelt. Wer vorhat, ein Kleinwindkraftrad in seinem Garten oder auf dem Dach aufzustellen, der sollte vorab einen Experten hinzuziehen, so dass die Anlage richtig eingestellt wird. Weiterhin gilt: Auch kleine Windkraftanlagen werden ständig weiterentwickelt und damit interessanter für den Verbraucher. Leider sind bis Dato bauliche Vorschriften im Wege, die ein Hindernis für solche Anschaffungen sind. So werden in einigen Bundesländern beispielsweise Baugenehmigungen ab einer bestimmten Größe der Anlage verlangt.

Wasserkraft


Ein Wasserkraftwerk bedient sich der Wasserkraft um Strom zu erzeugen. Es existieren zwar mehrere Typen der Wasserkraftwerke, jedoch funktionieren alle nach dem selben Schema. Die Wasserkraft treibt Turbinen an, die mit einem Generator verbunden sind, der die Drehbewegungen in Strom umwandelt.

Die Vorteile eines Wasserkraftwerks sind, dass es eine erneuerbare Energiequelle zur Stromgewinnung nutzt, die geringen Betriebskosten, sowie der Schutz vor Hochwasser. Als ein Nachteil können die hohen Investitionskosten angesehen werden.

Solarkraft


Solarkraftwerke produzieren Gleichstrom, der nicht nur selbst genutzt werden kann sondern auch in das Netz des lokalen Stromversorger eingespeist werden kann. Hierfür muss ein Wechselrichter diesem Gleichstrom zunächst in einen Wechselstrom umwandeln. Viele Geräte zeigen bei dieser Umwandlung auch bei schwankenden Lichtverhältnissen keinen Mangel.
Beim Kauf einer Solaranlage sollte man stets auf den Wirkungsgrad achten, da hohe Wirkungsgrade bei kleineren Dachflächen ein wichtiges Kriterium sind. Bei größeren Dachflächen hingegen kann ein geringerer Wirkungsgrad in einem geringeren Preis ausreichend sein.
Beim Kauf sollte nicht nur auf die angepriesene Nennleistung sondern auch vor allem auf die so genannten Toleranzbereiche geachtet werden. Hier ist es wichtig geringere Abweichungen nach unten zu wählen, denn umso geringer die Abweichung nach unten ist, umso besser.
Nun zur Installation. Es ist ein Irrtum, dass die Solaranlage immer auf das Hausdach montiert werden muss, denn die Module können auch genauso gut an der Fassade, über Terrassen, auf Garagen oder auch über dem Wintergarten befestigt werden. Wer jedoch ein neues Haus baut, sollte die Solaranlage auf dem Dach platzieren, da er dadurch Geld für die Ziegel oder andere doch Deckungsmaterialien spart. Damit sich die Investition einer Solaranlage auszahlt, müssen mindestens 15 m² eingeplant werden. Wer nur seinen eigenen Strom für seinen eigenen Verbrauch erzeugen möchte, kommt natürlich auch mit weniger aus.
Viele Käufer richten sich bei der Befestigung der Module nicht an die Herstellerangaben. Dies ist nicht immer sehr ratsam, da im Schadensfall der Garantieanspruch erlischt.
Auch die Preise sind nicht überall gleich und unterscheiden sich von Region zu Region. Der Kunde sollte deshalb mehrere Angebote einholen. Vorsicht ist aber immer noch bei Billigimporten geboten, da diese oftmals keine Sicherheit bieten und die Herkunft unbekannt ist und ihre Laufzeit meist unter 20 Jahren liegt.

Bioenergie

 

Was ist Biomasse?
Biomasse ist nichts anders als Sonnenenergie die von Pflanzen durch Photosynthese in biochemische Energie verwandelt wurde. Aus Kohlendioxide und Wasser wurden Kohlehydrate, die die Basis der Biomasse sind. Die Energie steckt in chemischen Verbindungen der Moleküle, diese wird freigesetzt wenn die Pflanze verbrennt
Beispiele: Holz und Pflanzen, aus Alkohol vom Zuckerrohr, Raps- und Sonnenblumenöl gewonnener Biodiesel
Biogas: durch Vergärung, mit Hilfe von Mikroben

Energiepflanzen
Pflanzen deren Energiegehalt besonders hoch ist
Bsp: Pflanzen mit stark ölhaltigem Samen wie Raps und Sonnenblume, schnell wachsende Baumarten (Pappeln, Weiden) und Schilfgräser

Einfluss auf die Umwelt
Biomasse Verbrennt Kohlenstoffdioxid neutral.
Unterscheidung der Kohlenstoffzyklen:>

1. kurzfristiger Kreislauf: bezieht sich auf den organischer Kohlenstoff (lebende Materie). Vollzieht sich innerhalb weniger Jahre
Pflanzen entziehen er Atmosphäre durch Photosynthese Kohlenstoffdioxid, dieses benötigen sie für ihr Wachstum es wird in pflanzliche Materie umgewandelt und dort gespeichert, bei diesem Vorgang wird ebenfalls Sauerstoff freigesetzt. Deshalb ist die Biomasse Kohlenstoffdioxid neutral: denn die Menge Kohlenstoffdioxid die bei ihrer Verbrennung freigesetzt wird wurde vorher in Sauerstoff umgewandelt.

2. langfristiger Kreislauf. bezieht sich auf den anorganischen Kohlenstoff (nicht- lebende Materie). Vollzieht sich über Millionen von Jahren.
fossile Brennstoffe nahmen ihr Energie vor Millionen von Jahren von Pflanzen auf, diese Energie wird durch die Verbrennung freigesetzt, dabei wird Kohlenstoffdioxid ausgestoßen, dieser kann aber nicht wieder abgebaut werden, dadurch nimmt der Kohlenstoffdioxidgehalt in der Atmosphäre zu!
Vorteile Nachteile
- keine unkontrollierbaren Risiken (wie bei der Atomenergie) - bei der Verbrennung entstehen noch Stickoxide, aromatische Kohlenwasserstoffverbindungen und Halogenverbindungen
- gehen nicht zuneige, werden ständig erneuert
- Konkurrenz zwischen Pflanzenprodukte für Nahrungsmittelindustrie und für die Herstellung von Biomasse
- lagerfähig, verfügbar wenn sie benötigt werden
- fest, flüssig und gasförmig verfügbar
- verbrennt Kohlendioxid neutral die Menge Kohlenstoffdioxid die an die Luft abgegeben wird, wurde vorher von der Pflanze aufgenommen

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