Allgemein

30
April
2012

Virtuelles Kraftwerk in Frankfurt am Main gestartet

In Frankfurt am Main wurde das 1. Virtuelle Kraftwerk durch die Mainova AG und die ABG FRANKFURT HOLDING gestartet.   Ab sofort können Windkraft- und Solarstromanlagen mit Blockheizkraftwerken (BHKW) und Wärmespeichern verbunden werden. Somit soll die schwankende Erzeugungsleistung von Erneuerbaren Energien besser ausgeglichen werden.

Hierzu vernetzt die Mainova AG zunächst zehn BHKW in verschiedenen Liegenschaften der FRANKFURT HOLDING mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik. Die hocheffizienten, gasbetriebenen Kleinmotoren der Kraftwerke produzieren gleichzeitig Strom und Wärme. Bislang erzeugen sie den Strom dann, wenn im Hause Wärme benötigt wird. Zukünftig soll eine zentrale Steuerung die Leistungen der einzelnen Anlagen bündeln und sie aufeinander abstimmen. Die BHKW sollen immer dann anspringen, wenn zu wenig Strom produziert wird oder sich Verbrauchsspitzen ergeben.

Grundlage der Steuerung ist der Börsen-Strompreis. Ein Beispiel: Besteht ein Überangebot an Strom sinken, gleichzeitig die Strompreise am Markt. Dann schaltet das Virtuelle Kraftwerk die BHKW ab. Die Hausbewohner werden durch einen Warmwasserspeicher, der die Wärme mehrere Stunden hält, versorgt. Ist der Strompreis besonders niedrig, kann auch ein Warmwasserbereiter zur Versorgung einspringen. Wenn aufgrund von Wolken oder Windflaute Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen als Stromproduzenten ausfallen, sind besonders hohe Strompreise zu erzielen. In diesem Fall werden die BHKW angeschaltet. So wird das Netz entlastet und gleichzeitig ein möglichst hoher Verkaufspreis für den erzeugten Strom erzielt.

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25
April
2012

Energiewende 2.0

Die Lintemeier Stakeholder Relations gibt seit März 2012 das Praxismagazin ANSPRUCH heraus,
in der Erstausgabe wird die »Energiewende 2.0« diskutiert:

• Energiewende in Deutschland, Österreich und der Schweiz
• Akzeptanzkampagnen für Investitionen (Kraftwerksbau, Netzausbau)
• Markenpositionierung als »Partner der Nachhaltigkeit«
• Strategielandkarte der Energiewirtschaft
• Unternehmenspublikationen und Stakeholder-Dialoge
• Innovative technische Dienstleistungen wie Smart Home richtig vermarkten
• Stakeholder Cockpit®: Ansprüche erkennen, Beziehungen managen

Details entnehmen Sie bitte der Leseprobe unter:
http://www.lintemeier-stakeholder.de/magazin-anspruch/anspruch-thema-energiewende-2-0/

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23
April
2012

Studie zur Energiewende - Was Stadtwerke-Kunden von ihrem Versorger erwarten

Die Katastrophe von Fukushima und die daraus resultierende Energiewende in Deutschland bieten Stadtwerken große Chancen, die Bindung an ihre Kunden zu verstärken. Die Aufgeschlossenheit gegenüber Ökostromtarifen des eigenen Versorgers ist unter Stadtwerke-Kunden sehr groß. Allein: Nur eine Minderheit weiß, dass ihr Versorger einen solchen Ökostromtarif überhaupt anbietet.

Dies ist das Ergebnis des Energie-Radars, einer repräsentativen Untersuchung unter 1.000 privaten Strom- und Gaskunden von über 140 Stadtwerken bundesweit, die das Energiemarktforschungs Institut mindline energy in Kooperation mit dem EID (Energie Informationsdienst) durchgeführt hat.

Weiterführende Informationen erhalten Sie unter:

http://www.mindline-energy.de/fileadmin/presse_downloads/2012_04_EID_Studie_zur_Energiewende_mit_Interview.pdf

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12
April
2012

naturstrom: “Nie wieder Tschernobyl“

Der unabhängige Düsseldorfer Ökostromanbieter naturstrom verlängert seine seit Gründonnerstag laufenden Wechselaktion. Bis Ende April erhalten nun alle Neukunden ein Startguthaben in Höhe von 20,-Euro.

Mit der Verlängerung der ursprünglich nur über die Ostertage geplanten Wechselaktion über den 26. Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl und den „17. Tag der Erneuerbaren Energien“ am 28. April hinaus, setzt naturstrom einen zusätzlichen Anreiz für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland.

„In der Debatte zur Energiewende haben derzeit Bedenkenträger und Schwarzseher Oberwasser“, findet Oliver Hummel. „Dabei dürfen wir gerade jetzt nicht bremsen. Die Energiewende ist zu schaffen, es müssen aber auch alle Beteiligten die Ärmel hochkrempeln und mit anpacken.“

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06
März
2012

NaturEnergiePlus treibt Energiewende voran

Die NaturEnergie+ Deutschland GmbH treibt u.a. mit ihrem Tarif NaturEnergiePlus die Energiewende in Deutschland voran. Der Ökostromanbieter unterstützt nun direkt neue Wasserkraftanlagen. Seit dem 1. März 2012 wird z.B. die Modernisierung eines Wasserkraftwerkes an der Rott im bayerischen Bad Birnbach gefördert.

„Mit der Förderung gehen wir unseren Weg konsequent weiter. Als junges Unternehmen hat NaturEnergiePlus nun den nächsten Schritt in seiner Entwicklung vollzogen,“ sagt Gunter Jenne, Geschäftsführer der NaturEnergie+ Deutschland GmbH. „Mit der Ausrichtung auf Nachhaltigkeit und der Umsetzung der ersten Kooperationen steht nun der konkrete Ausbau der erneuerbaren Energie an.“ Das Unternehmen bleibe seiner Ausrichtung auf die Wasserkraft treu. „Unser Ökostrom stammt derzeit zu 100 Prozent aus Wasserkraft aus deutschen Anlagen“, erklärt Achim Geigle, Geschäftsführer der NaturEnergie+ Deutschland GmbH. „Da ist es nur folgerichtig, dass wir Anlagen fördern, die auch diese Kriterien erfüllen.“

Die Herkunft des Ökostroms stammt derzeit ausschließlich aus deutschen Wasserkraftwerken. Strom „Made in Germany“ ist das erklärte Ziel und dabei wird viel Wert auf Transparenz gelegt. Der TÜV Nord überprüft hierzu die Qualität und Herkunft des Stroms.

Aus diesen Wasserkraftwerken stammt der Ökostrom von NaturEnergiePlus:

Rhein:
Rheinkraftwerk Säckingen
Rheinkraftwerk Reckingen
Rheinkraftwerk Iffezheim
Kraftwerk Ryburg-Schwörstadt

Donau:
Kraftwerk Oberelchingen
Kraftwerk Leipheim
Kraftwerk Günzburg
Kraftwerk Offingen
Kraftwerk Gundelfingen
Kraftwerk Faimingen

Iller:
Illerkraftwerk Tannheim

Neckar:
Kraftwerk Schwabenheim

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17
Februar
2012

Wie kommen aktuelle Strompreise zustande?

Ein Thema, das so häufig wie kaum ein anderes diskutiert wird: Strompreise in Deutschland. Wie kommen diese zustande? Warum ändern sich die Preise überhaupt? Und warum muss sich ein Verbraucher überhaupt auf Preisänderungen gefasst machen?

Die Preisentwicklung an gewissen Großhandelsmärkten sind maßgeblich für die Preise der Stromlieferung, die letztendlich der Verbraucher zu tragen hat. Eine Strombörse, die bekannt sein dürfte, ist der EEX in Leipzig. Die Kosten, die hierbei festgelegt werden, machen etwa ein Viertel des Gesamten Strompreises aus. Andere Preisbestandteile werden vom Staat reguliert (wie beispielsweise die Netznutzung oder Steuerabgaben). Auch Kosten, die sich auf CO2-Emissionsrechte berufen, sind im Energiekostenanteil enthalten. Weitere 5% des Strompreises kommen für Abrechnung, Ablesung und Steuereinrichtungen hinzu.

„Merit-Order“ heißt das Prinzip nach welchem sich an der EEX die Großhandelspreise herausbilden: Das Kraftwerk, das am Teuersten an der Deckung des Bedarfs beteiligt ist, bestimmt die Preise an dem komplett gehandelten Strom. Automatisch bildet sich dabei eine bestimmte Einsatzreihenfolge aus: Die Kraftwerke mit den geringsten Grenzkosten laufen immer durch und schütten am meisten Gewinn aus. Die Rede ist hierbei natürlich von Kernkraftwerken, deren Nutzung sehr umstritten ist, doch da sie ununterbrochen in Betrieb sind, spielt deren Nutzung bei einem Mehrbedarf keine Rolle.
25% des kurzfristig gehandelten Stroms in Deutschland werden nach eben diesem Prinzip an der EEX umgeschlagen.

Es ist aber zu beachten, dass der dabei festgelegte Preis als Referenz für außerbörsliche Geschäfte gilt. Versorgungsunternehmen haben ein sicheres Vorgehen, um sich gegen Preissteigerungen abzusichern. Dadurch, dass industrielle Großkunden ihren voraussichtlichen Strombedarf im Voraus bestellen, wirken sich die Entwicklungen der Großhandelstarife erst verzögert auf den Verbraucher aus, der von den Preisentwicklungen dann aber lediglich „überrumpelt“ wird.

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10
Februar
2012

Ecotricity vs. The Big 6

The collapse of old energy in England... #DumpTheBigSix

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31
Januar
2012

Verbraucherzentralen: Kein Durchblick bei „Ökostrom“

Verbrauchererwartungen werden nicht erfüllt – Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert ein einheitliches Label in Anlehnung an das Biosiegel für Lebensmittel

Der vzbv fordert ein bundesweit einheitliches und anspruchsvolles Label für Ökostrom. „Wie bei Biolebensmitteln brauchen wir endlich auch beim Ökostrom Verlässlichkeit“, fordert vzbv-Vorstand Gerd Billen. Eine repräsentative Umfrage von forsa im Auftrag des vzbv belegt: Verbraucher verlieren in der Labelflut des Ökostrommarktes mit unterschiedlichen Philosophien und intransparenten Kriterien den Durchblick. „Soll Ökostrom weiterhin eine Erfolgsstory bleiben und eine tragende Säule der Energiewende werden, ist es höchste Eisenbahn für ein verlässliches Ökostromlabel“, sagt  Billen.

Irrtümlich gehen fast 40 Prozent der Befragten davon aus, dass klare gesetzliche Regelungen bestehen, die festlegen, was „Ökostrom“ ist. So das Ergebnis der Umfrage. Tatsächlich ist der Begriff jedoch weder gesetzlich definiert noch rechtlich geschützt. Nur gut jeder vierte Verbraucher hat schon einmal von einem Ökostromlabel gehört. Viele denken, zwischen den Labels gebe es keine Unterschiede. Dies hatte kürzlich auch eine Umfrage der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen bestätigt. „Die Verbraucher finden das Thema Ökostrom wichtig, wissen aber nicht, was es ist“, bilanziert Billen und sieht erheblichen Nachbesserungsbedarf seitens der Wirtschaft und der Politik.
Ökostrom durch Zukauf von Zertifikaten lehnen Verbraucher ab

Händlermodell, Spendenmodell, Initiierungsmodell, CO2-Kompensationsgeschäfte – der Markt lässt gegenwärtig eine unübersichtliche Palette an Angeboten unter dem Begriff „Ökostrom“ zu. „Die für Verbraucher wichtigen Kriterien finden sich in den Marktangeboten nur unzureichend wieder“, berichtet Billen. So erwarten die Verbraucher, dass Ökostrom zu 100 Prozent aus regenerativen Energiequellen erzeugt wird, die Herkunft transparent ist und der Anbieter einen Teil seiner Erlöse in den Bau neuer Anlagen investiert. Zudem wünscht sich etwa die Hälfte der Befragten eine zeitgleiche Erzeugung des Ökostroms zum Verbrauch, die Erzeugung in Deutschland sowie einen Direktbezug vom Stromerzeuger. Strom durch den Zukauf von Zertifikaten einen grünen Anstrich zu geben, lehnen die Verbraucher hingegen ab.
Bundesregierung muss „Projekt Ökolabel“ rasch umsetzen

„Die Bundesregierung muss mit einem anspruchsvollen Standard und einem Label für Ökostrom rasch Klarheit in diesem wichtigen Stromsegment schaffen“, fordert Billen. Das Wirtschafts-, Umwelt- und Verbraucherministerium sind jetzt gefordert, den Ausbau der nachhaltigen Energieerzeugung in transparente Bahnen zu lenken. Es müsse festgelegt werden, wer die Federführung bei diesem wichtigen Projekt hat. Billen: „Nur mit einem ambitionierten Label können Verbraucher mit einem Stromanbieterwechsel positive Akzente für den Klimaschutz setzen“.
Ausgewählte Umfrageergebnisse

45 Prozent finden das Thema Ökostrom wichtig.
37 Prozent meinen, es gebe klare gesetzliche Regelungen, was Ökostrom ist.
27 Prozent haben schon einmal von Ökostromgütesiegeln gehört; am bekanntesten ist TÜV Süd mit 30 Prozent.
Die Mehrheit kennt die Unterschiede zwischen den Labels nicht oder glaubt, es gebe keine.
69 Prozent würden bei Ökostrombezug dazu beitragen wollen, dass neue Anlagen gebaut werden.
82 Prozent wünschen sich, dass der CO2-Ausstoss insgesamt verringert wird.
Für rund zwei Drittel der Verbraucher gehören Atomstromfreiheit, Investition in Neuanlagen und 100 Prozent Erneuerbare zu den zwingenden Anforderungen.
Für rund die Hälfte der Befragten halten folgende Kriterien für erforderlich: Gütesiegel/ Herkunftsnachweis, zeitgleiche Bereitstellung, Erzeugung in Deutschland sowie Direktbezug vom Stromerzeuger.
61 Prozent finden einen genauen Nachweis der Investitionen in neue Anlagen notwendig.
87 Prozent haben ein hohes Vertrauen in die Verbraucherzentrale, 86 Prozent in die Stiftung Wartentest, wenn es um die Definition eines Gütesiegels geht.

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27
Dezember
2011

Solarstaat: Energiekehre statt Energiewende.

Der langjährige Marketing- und Vertriebsleiter der SOLON Solartechik AG und u.a. Vorstand der systaic AG, Olaf Achilles, hat ein Buch zur Energiewende verfasst.

Geht es nach der Bundesregierung, soll der Anteil der erneuerbaren Energien am Energieverbrauch in den nächsten 40 Jahren auf lediglich 60 Prozent und am Stromverbrauch auf lediglich 80 Prozent steigen. Der Autor Achilles hält dies für eine künstliche und vollkommen unnötige Verlängerung des jetzigen Zustandes. 100 Prozent erneuerbare Stromversorgung in elf Jahren ist möglich, so der Solarenergie-Ingenieur.

Olaf Achilles hat nach eigenen Angaben kein Handbuch zur technischen Umsetzung der Energiewende geschrieben. Vielmehr ist sein Buch Solarstaat nicht mehr als die Einleitung zur Betriebsanleitung für die von ihm kreierte Begrifflichkeit der „Energiekehre“. Es ist somit der Anstoß zur Energiekehre, die zuallererst in den Köpfen stattfinden muss, so der Autor. Bei der Energiekehre handelt es sich um eine aufwendige wie nachhaltige Revolution, die alle Strukturen unserer Gesellschaft auflöst und ablöst. „Es ist eine Überwindung, zuzulassen, dass es neben den gewohnten Mustern auch andere Wahrheiten gibt. Es gibt nämlich kein physikalisches Gesetz, das besagt, dass Erneuerbare Energien uns niemals und schon gar nicht in elf Jahren komplett mit Strom versorgen können. Dass dies möglich ist, lassen wir uns nicht ausreden. Wie es möglich wird, ist eine gemeinsame Denksportaufgabe. Und wir werden sie lösen. Totalität bedeutet vor allem eins – zentrale Strukturen. Zentrale Energiestrukturen sind hierbei ein gutes Beispiel. Diese Strukturen bestimmen unseren gesellschaftlichen und politischen Alltag seit Beginn der Republik. Wir brauchen ein völlig neues Verständnis unserer Strukturen in der Energieversorgung, in der Gesellschaft und in unserem Staatswesen. Nur eine Energiekehre führt uns zu diesem Ziel, auch indem wir dabei den Atomstaat und seine ihn vertretenden Organisationen und Institutionen transzendieren.“ so der Autor abschließend in seinem Buch.

„Ich würde mein Geld in die Sonnen- und Solarenergie stecken. Welch eine Energiequelle! Ich hoffe, dass wir nicht auf das Ende der Öl- und Kohlevorräte warten müssen, bis wir das angehen.“ Thomas Edison, 1847 - 1931

Das Buch ist ab sofort im Handel erhältlich.

http://www.amazon.de/dp/3844212833
http://www.epubli.de/shop/buch/Solarstaat-Olaf-Achilles-9783844212839/11678

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14
Dezember
2011

Siemens Energy: 66 Millionen Euro in für neues Brenner-Testzentrum

Siemens baut in Ludwigsfelde nahe Berlin ein neues Brenner-Testzentrum für Gasturbinen. Das Testzentrum soll bereits 2014 in Betrieb gehen. Das geplante Testzentrum wird eine wichtige Rolle bei der Neu- und Weiterentwicklung von Siemens-Gasturbinen spielen um sich gegen die Mitwerber wie General Electric und Alstom auch langfristig zu behaupten.  In dem Testzentrum sollen primär die Brenner für die Gasturbinen erprobt werden, die Temperaturen von bis zu 1.500 Grad erreichen können. Das neue Zentrum soll u.a. über drei Zellen zum Test von Verbrennungsvorgängen unter realistischen Einsatzbedingungen verfügen. In einer Gasturbine werden dabei Erdgas oder Heizöl unter hohem Druck mit Luft vermischt und von bis zu 24 identischen Brennern gezündet. Derzeit beschäftigt Siemens alleine in seinem Berliner Gasturbinenwerk rund 3.500 Mitarbeiter. Nach Angaben von Siemens stößt  ein modernes Gaskraftwerk rund 470 Gramm weniger klimaschädliches Kohlendioxid pro produzierte Kilowattstunde Strom aus, als ein neues Kohlekraftwerk. Hocheffiziente Gasturbinen und Gas- und Dampfturbinenbetrieb-Kraftwerke  sind Teil des gesamten Siemens-Umweltportfolios, mit dem der Konzern im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von rund 30 Milliarden Euro erzielte. Dies macht Siemens zu einem der weltweit größten Anbieter von umweltfreundlichen Technologien.

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07
Dezember
2011

1. „ÖKOSTROM TANKE“ in Verden

„Wir denken zukunftsorientiert. Dazu gehört auch, dass wir uns aktiv mit dem stetigen Ausbau erneuerbarer Energien sowie dem damit verbundenen Klimaschutz befassen“, sagt Joachim Weiland, Geschäftsführer der Stadtwerke Verden GmbH. „Ein wichtiger Baustein in diesem Vorhaben ist der Ausbau der Elektromobilität“, so Weiland weiter. Ab sofort steht auf dem Kundenparkplatz vor dem Haupteingang der Stadtwerke Verden, Am Allerufer 6, die erste Ladesäule für Elektrofahrzeuge. Vorerst kann hier kostenlos VerNaturstrom getankt werden, der zu 100 % aus erneuerbaren Energien stammt.

Politisch gewollt, sollen bis 2020 allein in Deutschland 1 Million Elektro-Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs sein. Wie bei Benzin- oder Dieselfahrzeugen eine Tankstellen-Infrastruktur angeboten wird, muss zukünftig auch für Elektro-Mobile eine bedarfs- und marktgerechte Lade-Infrastruktur aufgebaut werden. Mit der neuen Ladesäule bietet die Stadtwerke Verden GmbH „e-Mobilisten“ eine neue Anlaufstelle, um Strom zu tanken.

Die „ÖKOSTROM TANKE“ der Stadtwerke Verden GmbH ist zudem ein echter Hingucker: Mit dem weißen Stecker-Symbol auf grün-rotem Hintergrund sowie dem Hinweis auf das Ökoprodukt „VerNaturstrom“, ist schon von Weitem die Information erkennbar, dass es hier ausschließlich Ökostrom zu tanken gibt. Außerdem sind die Ladeanschlüsse mit allen zurzeit gängigen Elektro-Fahrzeugen kompatibel. Die „Befüllung“ erfolgt je nach Fahrzeugtyp mit 230 V Wechselstrom oder 400 V Drehstrom. Ladesäule und Fahrzeug ermitteln dabei automatisch die richtige Ladespannung und den benötigten Ladestrom. Da bisher noch kein Stecker als Standard definiert wurde, verfügt die Verdener „ÖKOSTROM TANKE“ neben zwei haushaltsüblichen, zweipoligen Schuko-Steckdosen über zwei Anschlussmöglichkeiten für einen siebenpoligen Stecker. Hier ist jeweils eine Schnell-Lademöglichkeit über 16 A oder sogar 32 A möglich. Somit kann die Ladezeit auf ca. 1 Stunde deutlich verkürzt werden. Vor dem ersten Tankvorgang muss sich jeder Kunde im Kundenzentrum der Stadtwerke Verden anmelden. Nach einer kurzen Einweisung in die Nutzung der „ÖKOSTROM TANKE“ erhält man eine Tankkarte, die den Zugang zur Ladesäule ermöglicht.

„Diese Ladesäule ist ein weiterer Baustein rund um den Ausbau der Elektromobilität und zudem ein Beitrag zur Technologieentwicklung für eine moderne Mobilitäts-Infrastruktur“, sagt Joachim Weiland. „Wir sind sicher“, so Weiland weiter, „dass wir mit unserer „ÖKOSTROM TANKE“ dazu beitragen, den Bürgerinnen und Bürgern Verdens die Elektromobilität ein weiteres Stück näher zu bringen. Aus diesem Grund werden wir innerhalb der nächsten Wochen eine zweite „ÖKOSTROM TANKE“ in der Verdener Innenstadt in Betrieb nehmen“, so Joachim Weiland abschließend. 

Weitere Informationen rund um das Thema Elektromobilität, die neue „ÖKOSTROM TANKE“ und das Ökoprodukt „VerNaturstrom“ erhalten interessierte Kunden wie gewohnt im Kundencenter der Stadtwerke Verden.

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10
November
2011

Studie: Ein nachhaltiger Run auf Ökostrom ist ausgeblieben!

Eine Studie der Nordlight Research GmbH in Hilden sagt aus, dass weiterhin der Preis das Verhalten der Stromkunden bestimmt, auch nach Fukushima.
Denn eine nachhaltige Nachfrage  nach Ökostrom oder andere atomstromfreie Tarifen sei ausgeblieben.  Dies ist das Ergebnis der aktuellen Marktstudie "PrivateStromkunden in Deutschland 2011" des Marktforschungsinstituts. Hierzu wurden 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren seit 2008 jährlich zu ihren Einstellungen und ihrem Verhalten als Stromverbraucher sowie zu ihren Tarif- und Anbieterpräferenzen befragt. Die letzte Untersuchung erfolgte sechs Monate nach dem Reaktorunglück in Japan. Direkt nach dem Unfall hatte noch jeder dritte Stromkunde mit dem Gedanken gespielt, kurzfristig einen Anbieter- oder Tarifwechsel zu vollziehen. Tatsächlich vollzogen haben diesen nach eigenen Angaben aber lediglich sieben Prozent, man die durchschnittliche jährliche Anbieterwechselquote  liegt bei fünf Prozent. Zwei Drittel der Deutschen Gesellschaft sehen hingegen aufgrund der Ereignisse vom März 2011 keinen Anlass, ihr eigenes Verhalten als Stromkunden zu überdenken oder zu verändern. Es gibt jedoch auch positive Ergebnisse: Unter den grundsätzlich wechselbereiten Stromkunden (34% des Gesamtmarktes) hat sich der Anteil der ökostromaffinen Verbraucher gegenüber 2010 von 10 auf aktuell 18 Prozent nahezu verdoppelt. Im 4. Quartal 2010 und im 1. Quartal 2011 wechselten rund drei Prozent aller Haushalte ihren Anbieter - in der Regel jedoch preisgetrieben. Im 2. Quartal 2011 wechselten etwa zwei Prozent, hierfür zeichneten insbesondere  die  Ereignisse  um verantwortlich. Im 3. Quartal sinkt jedoch der Wechselanteil auf unter ein Prozent. Erstaunlicherweise sind, laut der Studie aus Hilden, die Kunden des insolventen Billigstromanbieters TelDaFax auch nach dessen Pleite und dem automatischen Wechsel zum Grundversorger weiterhin wechselbereit: 70 Prozent sind bereits wieder aus dem Grundversorgungstarif gewechselt oder haben dies aktuell vor. Die größte Markenstärke der Stromkunden (gemessen an der Aufpreisbereitschaft) weisen derzeit folgende Anbieter auf: Stadtwerke, GREENPEACE Energy, LichtBlick und E WIE EINFACH.

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26
Oktober
2011

1. Wasserstoff-Hybridkraftwerk der Welt in Prenzlau eröffnet

Am 25.10. 2011 eröffnete Matthias Platzeck (Ministerpräsident des Landes Brandenburg) in Prenzlau das weltweit erste Wasserstoff-Hybridkraftwerk. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt ENERTRAG AG, TOTAL Deutschland GmbH, Vattenfall und der Deutschen Bahn. Wasserstoff-Hybridkraftwerk Enertrag

Ein gemeinsames Ziel ist es u.a., die Machbarkeit einer sicheren und nachhaltigen Energieversorgung und Energiespeicherung mit einem Mix aus rein erneuerbaren Energiequellen nachzuweisen. In Prenzlau werden nun erstmals die Energiequellen Wind, Wasserstoff und Biogas zu einem tragfähigen Verbund. Der durch drei Windturbinen erzeugte Strom wird anteilig zur Herstellung von CO2-freiem Wasserstoff eingesetzt. Dieser Wasserstoff kann wiederum gespeichert werden und in Zeiten hoher Nachfrage durch den Endverbraucher bei gleichzeitig geringem Windenergieangebot in einem Wasserstoff-Biogas-Blockheizkraftwerk erneut zur Strom- und Wärmeproduktion genutzt werden. Zusätzlich kann der Wasserstoff auch an den Wasserstoff-Tankstellen der Firma TOTAL in Berlin und Hamburg getankt und nahezu CO2-neutral verfahren werden.

Die Gesamtinvestition der beteiligten Unternehmen beläuft sich für das Kraftwerk auf 21 Millionen Euro, zusätzlich gefördert durch das Land Brandenburg und das Bundesverkehrsministerium.

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19
Oktober
2011

Die Zukunft der Energiespeicherung: größtes Potential für Windgas laut Studie

Laut der Personalberatung ALINGHO bietet sog. Windgas die größten Chancen, Strom aus Erneuerbaren Energien bedarfsgesteuert zu speichern.

Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Update zu Speichertechnologien – Wo stehen wir mit diesen wichtigen Wegbereitern für das Wachstum der Erneuerbaren Energien?“

Derzeit befinden sich lediglich Kurzzeitspeicher im Einsatz, diese vorhandenen Speichertechnologien sind jedoch noch nicht in der Lage, Energie mittel- und längerfristig zu speichern so die Experten aus München.

Eine langfristige Speicherung von elektrischer Energie ermöglichen derzeit nur Druckluftspeicher, Pumpspeicherkraftwerke und sogenanntes Windgas. All diese Technologien wandeln bereits erzeugten Strom zunächst in einen anderen Energieträger um. Wird Strom aus diesen Speichern benötigt, erfolgt eine kurzfristige Rückumwandlung in elektrische Energie.

Die heutige Speicherkapazität des Netzes liegt bei etwa 220 TWh, was mehr als einem Drittel des deutschen Jahresbruttostromverbrauches entspricht.

„Weiteres Wachstum der Stromgewinnung aus regenerativen Quellen muss mit dem Ausbau von Energiespeichern einhergehen“, so Dr. Axel von Perfall, Geschäftsführer von ALINGHO. „Trotz des aktuell noch niedrigen Wirkungsgrades rechnen wir damit, dass die Windgas-Technologie ein großes Potenzial hat“

Der errechnete Wirkungsgrad von sog. Windgas beträgt derzeit nur zwischen 20 und 40 Prozent.

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12
Oktober
2011

100 Tage Atomausstieg

Am 8. Juli 2011 beschloss der Bundesrat den Atomausstieg  und ebnete so den Weg für die Energiewende. Das Wärme- und Haustechnikunternehmen STIEBEL ELTRON sieht derzeit dringenden Handlungsbedarf.

Denn ausgerechnet das Gesetz zur steuerlichen Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden fand keine Zustimmung, weil die Länder die Verteilung dieser Finanzierungslast nicht hinnahmen. Ursprünglich sollten Hauseigentümer die Kosten einer Komplettsanierung über 10 Jahre steuerlich absetzen können.

Drei Viertel der 18 Millionen Heizanlagen sind nicht mehr auf dem Stand der neusten Technik und müssen erneuert werden, so der Bundesindustrieverband Haus-, Energie- und Umwelttechnik. Auch die Sanierungsrate von Gebäuden sei viel zu niedrig, so die Deutsche Energie-Agentur.

Dabei befürworten die Deutschen die Energiewende und sind bereit, die Kosten dafür zu tragen. 94 Prozent halten laut einer Umfrage von TNS Infratest den verstärkten Ausbau der erneuerbaren Energien für „wichtig“ oder für „sehr beziehungsweise außerordentlich wichtig“. Drei Viertel akzeptieren die derzeitige Umlage auf die Stromkosten von 3,5 Cent pro Kilowattstunde (kwh) als „angemessen“. Bekundungen und Verhalten der Bürger klaffen jedoch stark auseinander. Nach einer Emnid-Umfrage erneuern 47 Prozent wegen zu geringer und unsteter Fördermittel ihre Heizanlagen noch nicht.

Mit einer breit angelegten „Herbstkampagne 2011“ will STIEBEL ELTRON - mit der Wärmepumpentechnik als Vorreiter der erneuerbaren Energien - die Zurückhaltung der modernisierungswilligen deutschen Haushalte auflösen. Das Unternehmen setzt dabei insbesondere auf die gewachsenen Verbindungen zum bürgernahen Fachhandwerk.

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