Politik

29
März
2012

10-Punkte-Sofortprogramm: Energiekonzept der Bundesregierung

1.    Anpassung der Seeanlagen-VO
2.    5-Milliarden-Kreditprogramm „Offshore-Windenergie“
3.    Netzplattform
4.    Clusteranbindung von Offshore-Parks in der Nord- und Ostsee
5.    Befreiung neuer Speicherkraftwerke von den Netzentgelten
6.    Informationsoffensive „Netze für eine umweltschonende Energieversorgung“
7.    Deutschlandweite Netzausbauplanung
8.    Wärmeliefer-Contracting im Mietrecht
9.    CCS - Speicherung von Kohlendioxid
10.  Markttransparenzstelle

Details entnehmen Sie bitte dem untenstehenden Link der Bundesregierung, dort können Sie das Energiekonzept auch komplett downloaden.

Kategorie: Politik

03
Februar
2012

Rösler: "E-Energy beschleunigt den Umbau der Energieversorgung"

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, und der Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech), Prof. Dr. Henning Kagermann, haben heute in Berlin den dritten E-Energy-Jahreskongress unter dem Motto "E-Energy beschleunigt die Energiewende" eröffnet. Auf der zweitägigen Veranstaltung, die acatech gemeinsam mit dem BMWi durchführt, tauschen sich mehr als 300 nationale und internationale Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über den Umbau der vorhandenen Stromnetze hin zu intelligenten Energiesystemen (Smart Grid) aus.

Bundesminister Rösler: "Für die Energieversorgung der Zukunft brauchen wir zukunftsfähige Energienetze. Der Umbau der Energieversorgung führt zu einer dezentraleren und stärker vom Wetter abhängigen Stromerzeugung. Um unter diesen Voraussetzungen eine verlässliche Stromversorgung für den Wirtschaftsstandort Deutschland zu gewährleisten, müssen wir Stromverbrauch und Energieerzeugung intelligent ausbalancieren. Stromproduzenten, Leitungsbetreiber und Kunden müssen künftig besser vernetzt werden. Der Schlüssel dazu sind die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien. Die Ergebnisse des E-Energy-Kongresses sollen deshalb zügig, sowohl in die Arbeit der Netzplattform des BMWi, als auch in die Umsetzung der IKT-Strategie "Deutschland Digital 2015" der Bundesregierung einfließen. So kann E-Energy den Umbau der Energieversorgung voranbringen und neue Wachstumskräfte freisetzen."

Im Rahmen der Konferenz werden die Ergebnisse der von acatech erstellten E-Energy Zukunftsstudie "Future Energy Grid" und aktuelle Erfolgsbeispiele zum Smart Grid aus dem bis Anfang 2013 laufenden BMWi-Leuchtturmprojekt diskutiert. Die im Rahmen dieses Projekts mit rd. 60 Mio. Euro geförderten Forschungsaktivitäten untersuchen in Praxisbeispielen, welchen Beitrag die Informations- und Kommunikationstechnologien zu intelligenten Netzen leisten können. Darüber hinaus nimmt E-Energy mit dem vom BMWi geförderten acatech-Projekt "Future Energy Grid" auch die langfristigen Perspektiven für das intelligente Stromnetz in Deutschland in den Blick. Hier werden die Herausforderungen bis zum Jahr 2030 analysiert und Aktionsfelder und Erfolgsfaktoren für den Weg zum smarten Energiesystem der Zukunft herausgearbeitet.

Kategorie: Politik

17
August
2011

100% Ökostrom in Ingolstadts Rathäusern

Das alte, neue, technische und soziale Rathaus in Ingolstadt werden ab dem 01.09.2011 mit Ökostrom versorgt. Der Strom stammt von einem Wasserkraftwerk an der Donau bei Regensburg.

Im März 2011 hatte die Stadtratsfraktion Ingolstadt der BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aufgrund der aktuellen Ereignisse in Japan neue Schritte zu einem schnelleren Ausstieg aus der Atomenergie gefordert.

Der eingereichte Antrag sah eine Belieferung von eigenen Liegenschaften und die von der Stadt angemieteten Objekte durch INstrom aquavolt (100 % Wasserkraft) aus der Donau durch die örtlichen Stadtwerke vor.

Ingolstadt ist somit ein sehr gutes Beispiel für einen parteiübergreifenden Konsens.

Sehen Sie Oberbürgermeister Alfred Lehmann (CSU) in seinem Video-Statement vom 2. Mai 2011über "Alternativen zur Atomennergie" im Anhang.

 

 

Kategorie: Politik

06
August
2011

Bundesnetzagentur: Längere Laufzeiten für 4 Kohlekraftwerke nötig!

Laut einem Bericht der Financial Times Deutschland (FTD) fordert die Bundesnetzagentur längere Laufzeiten für vier mehr als 40 Jahre alte Kohlekraftwerke. Diese sollten 2012 planmäßig vom Netz genommen werden. Es handelt sich um drei Blöcke in Datteln und das Kraftwerk Shamrock in Herne, die allesamt von E.ON  AG betrieben werden. E.ON wolle, so der Bericht der FTD weiter, den Weiterbetrieb sogar gerichtlich durchsetzen. Eine Sprecherin der Bundesnetzagentur sagte, es seien nach der geplanten Abschaltung von deutschen Atomkraftwerken Stromengpässe zu befürchten und  “Wir halten das angesichts der knappen Kraftwerkskapazitäten nach dem Moratorium für sinnvoll”. E.ON hingegen will die alten Anlagen so lange laufen lassen, bis das neue Kraftwerk in Datteln ans Netz geht.

Kategorie: Politik

27
Juli
2011

Stadt Achim setzt auf Ökostrom

Gebäude und Einrichtungen der Gemeinde künftig ohne Atomstrom

Die Stadt Achim hatte im Jahr 2010 insgesamt 4.915.195 Kilowattstunden Strom verbraucht, diese werden nun über das Standard-Produkt: "NaturWatt" Strom der Stadtwerke Achim AG erbracht. Der Stadt entstehen lediglich Mehrkosten in Höhe von ca. 16.000 €.Mit Ökostrom wird nun das Hallen-/Freibad, die Sportplätze, Brunnen- und Löschwasseranlagen, die Schmutz- und Regenwasserpumpen, die Kläranlage und die Straßenbeleuchtung.

Die Umstellung erfolgt in 2 Schritten vertragsbedingt, zum 1. Januar 2012 und zum 1. Januar 2013.

Kategorie: Politik

19
Juli
2011

Bundesnetzagentur will Netzausbau der Stromnetze beschleunigen

Die Bundesnetzagentur hat heute die Konsultation mit der Öffentlichkeit zu einem Szenariorahmen der künftigen Struktur der Stromversorgung in Deutschland eröffnet. Auf deren Grundlage soll der erforderliche Netzausbau ermittelt werden. Dieser Szenariorahmen wurde von den vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern vorgelegt und wird von der Bundesnetzagentur jetzt zur Konsultation gestellt.

Die Entwicklung und der Ausbau und zukunftsfähiger Übertragungsnetze stellt eine zentrale gesellschaftliche und energiepolitische Herausforderung dar.

"Der Konsultation der Szenarien kommt im Gesamtprozess der Erstellung des Netzentwicklungsplans eine Schlüsselrolle zu", erläuterte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur. "Die Szenarien bilden die entscheidende Grundlage für die Regionalisierung und Marktmodellierungen und bestimmen die künftigen Aufgaben des Stromnetzes. Die Konsultation des Szenariorahmens ist sowohl für die Transparenz des Verfahrens als auch für die Angemessenheit und öffentliche Akzeptanz des notwendigen Netzausbaus und damit insgesamt der künftigen Investitionen in die Netzinfrastruktur von großer Bedeutung", so Kurth.

Kategorie: Politik