02
November
2011

Netzengpässe führen zur Abschaltung von Windenergieanlagen

Laut des Bundesverbandes für WindEnergie e.V. ist die Abschaltung von Windenergieanlagen um bis zu 69 Prozent gestiegen.

Im Auftrag des Bundesverbandes kommt die Firma ECOFYS zu diesem Ergebnis in einer ihrer Studien. Im Jahr 2010 sollen demnach bis zu 150 Gigawattstunden Windstrom verloren gegangen sein, da die Netzbetreiber ihre Anlagen abgeschaltet haben. Im Vergleich zu 2009 entspricht dies einer Steigerung um bis zu 69 Prozent.
Auch in der Gesamtzahl nahmen die im Erneuerbaren Energien Gesetz geregelten Abschaltungen zu. Gab es 2009 noch 285 sogenannte EinsMan-Maßnahmen (EinsMan = Einspeisemanagement), waren es 2010 bereits 1085. Der durch Abschaltungen verlorengegangen Strom entspricht dabei einem Anteil von bis zu 0,4 Prozent an der in Deutschland im Jahr 2010 insgesamt eingespeisten Windenergie. Die meisten Abschaltungen wurden laut der Studie von der E.ON Netz GmbH durchgeführt: Etwa vier Fünftel der EinsMan-Maßnahmen fanden in ihrem Netzgebiet statt.

Die komplette ECOFYS Studie finden Sie unter:
http://www.wind-energie.de/infocenter/studien

Kategorie: Windkraft

Kommentare (0)

Bitte Kommentar schreiben

Sie kommentieren als Gast. Optionales Login unten.


Abbrechen Sende Kommentar...