Solarkraft


Solarkraftwerke produzieren Gleichstrom, der nicht nur selbst genutzt werden kann sondern auch in das Netz des lokalen Stromversorger eingespeist werden kann. Hierfür muss ein Wechselrichter diesem Gleichstrom zunächst in einen Wechselstrom umwandeln. Viele Geräte zeigen bei dieser Umwandlung auch bei schwankenden Lichtverhältnissen keinen Mangel.
Beim Kauf einer Solaranlage sollte man stets auf den Wirkungsgrad achten, da hohe Wirkungsgrade bei kleineren Dachflächen ein wichtiges Kriterium sind. Bei größeren Dachflächen hingegen kann ein geringerer Wirkungsgrad in einem geringeren Preis ausreichend sein.
Beim Kauf sollte nicht nur auf die angepriesene Nennleistung sondern auch vor allem auf die so genannten Toleranzbereiche geachtet werden. Hier ist es wichtig geringere Abweichungen nach unten zu wählen, denn umso geringer die Abweichung nach unten ist, umso besser.
Nun zur Installation. Es ist ein Irrtum, dass die Solaranlage immer auf das Hausdach montiert werden muss, denn die Module können auch genauso gut an der Fassade, über Terrassen, auf Garagen oder auch über dem Wintergarten befestigt werden. Wer jedoch ein neues Haus baut, sollte die Solaranlage auf dem Dach platzieren, da er dadurch Geld für die Ziegel oder andere doch Deckungsmaterialien spart. Damit sich die Investition einer Solaranlage auszahlt, müssen mindestens 15 m² eingeplant werden. Wer nur seinen eigenen Strom für seinen eigenen Verbrauch erzeugen möchte, kommt natürlich auch mit weniger aus.
Viele Käufer richten sich bei der Befestigung der Module nicht an die Herstellerangaben. Dies ist nicht immer sehr ratsam, da im Schadensfall der Garantieanspruch erlischt.
Auch die Preise sind nicht überall gleich und unterscheiden sich von Region zu Region. Der Kunde sollte deshalb mehrere Angebote einholen. Vorsicht ist aber immer noch bei Billigimporten geboten, da diese oftmals keine Sicherheit bieten und die Herkunft unbekannt ist und ihre Laufzeit meist unter 20 Jahren liegt.

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