ökocity

ein Projekt der Stadtwerke Pforzheim

Logo von ökocity

Klimaschutz ist das oberste Ziel der Stadtwerke Pforzheim (SWP) und Ihrem Projekt ökocity, sie sorgen für eine möglichst umweltschonende Energieversorgung in Pforzheim und in der Region. Die Sorge um eine saubere, lebenswerte Umwelt und die Frage nach bezahlbarer Energie bewegt aber nicht nur die Stadtwerke Pforzheim, sondern eine Mehrheit der Menschen in Deutschland. Sie fragen, welche Technologie und welches Verbraucherverhalten bestmöglich Ressourcen und Klima schont und dabei wirtschaftlich vertretbar bleibt. Eine Energiewende kann nur funktionieren, wenn alle zusammenarbeiten, Privathaushalte und Energieversorger, Industrie und Verkehr. Gleichzeitig sind anspruchsvolle individuelle Konzepte gefragt, die unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden.

Neben Informationen geht es jetzt ums Handeln. Und da kommt ökocity ins Spiel. ökocity ist das neue Klimalabel der SWP und informiert über klimafreundliche Produkte und Dienstleistungen auf dem Energiesektor und über umweltgerechte Projekte und Aktivitäten von SWP und seinen Partnern. ökocity will außerdem zum Mitmachen animieren: "Spüren Sie Orte voller Energie auf – beispielsweise bei einer Klima-Tour durch Pforzheim." Probieren Sie Alternativen zu herkömmlichen Fahrzeugen aus. Diskutieren Sie mit den Stadtwerken über die Zukunft verschiedener Energieträger. Unterstützen Sie Klimaschutz-Maßnahmen. Entscheiden Sie sich für Ihre Variante der Energievernunft nicht nur in Pforzheim.

Für den Klimaschutz haben sich die SWP bis zum Jahr 2025 insgesamt sieben Primärziele gesetzt:

1. Umweltschutz durch bessere Ausnutzung der Energieressourcen

Die SWP verdoppeln bis 2025 die Erzeugung von Strom und Wärme nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Der Hintergrund: Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung nutzen die eingesetzte Primärenergie zur Erzeugung von Strom und Wärme gleichzeitig. So wird der eingesetzte Rohstoff bestmöglich ausgenutzt und Emissionen werden verringert. In Pforzheim sollen zentrale und dezentrale Kraftwerke für die geplante Menge an Energie sorgen. Außerdem wollen die SWP ihr Fernwärmenetz ausbauen, sodass noch mehr Haushalte die ökologisch sinnvolle Fernwärme beziehen können. Ein Beispiel dafür ist das Neubaugebiet Tiergarten, das ans Fernwärmenetz angeschlossen ist.

2. Umweltschutz durch den Einsatz regenerativer Energien

Bis 2025 wollen die SWP Strom zu 100 Prozent sowie Wärme zu 50 Prozent aus regenerativen Quellen und Kraft-Wärme-Kopplung erzeugen. Zum Vergleich: Heute beträgt die Bereitstellungsquote von kernkraftfreiem Strom für Haushalte immerhin schon 90 Prozent. Neben ihrem lokalen und regionalen Engagement wollen die SWP eine konsequent ökologische Energiewende durch die Beteiligung an größeren und großen Projekten regenerativer Energieerzeugung erreichen, beispielsweise an deutschen On- und Offshore Windenergieanlagen. Gemeinsam mit weiteren Stadtwerken beteiligen sich die SWP dafür an der Thüga Erneuerbare Energien Gesellschaft.

3. Umweltschutz durch vielfältige Erzeuger

Die SWP investieren verstärkt in die Erweiterung von Nahwärmenetzen und dezentral erzeugter Energie. Dezentrale Erzeugung von Strom und Wärme ergänzt in den nächsten Jahren die Energieversorgung Pforzheims. Kommunale Projekte wie das Blockheizkraftwerk (BHKW) Emma-Jaeger-Bad und Anlagen wie das BHKW August-Kayser-Stiftung werden durch weitere Projekte ergänzt.

4. Umweltschutz durch abgestimmtes Handeln

Die SWP zielen bis 2025 eine 20-prozentige Verbesserung der Energieeffizienz auf der Verbraucherseite an. Die Verbraucher erhalten dazu Anreize in Form von Information, Beratung und Produkt-Angeboten. Dazu gehört eine umfangreiche Aufklärungsarbeit zu effizienten Wärmeerzeugern und Haushaltsgeräten, zur Wärmegesetzgebung von Bund und Land und zu Fördermaßnahmen. Die SWP kommen dieser selbst gewählten Verpflichtung insbesondere durch ihre Beteiligung am ebz Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim nach, aber auch durch Informationen in Zeitungen und eigenen Publikationen. Gleichzeitig werden sinnvolle eigene Förderprogramme aufgelegt und klimaschonende Strom- und Wärmeprodukte angeboten.

5. Umweltschutz durch Investitionen in alternative Mobilitätskonzepte

In Pforzheim sollen durch einen Innovationsschub 20 Prozent der verkehrsbedingten CO2-Emissionen Abgase eingespart werden. Wichtig ist dabei die konsequente Verschiebung der Stromerzeugung von konventionellen hin zu regenerativen Ressourcen, um die E-Mobilität klimaneutral zu gestalten. Der erste Schritt ist eine Umstellung auf klimaschonende Erdgasfahrzeuge: Die SWP gehen mit gutem Beispiel voran und stellen ihren Fuhrpark zu 30 Prozent auf Erdgasfahrzeuge um. Gleichzeitig erstellen die SWP ein Strukturkonzept zum flächendeckenden Ausbau eines E-Tankstellensystems unter der Marke „autostrom“ und fördern Elektrofahrzeuge. Dieses Projekt wird gerade durch die Einführung von E-Rollern und E-Bikes angeschoben.

6. Umweltschutz durch eine gezielte Förderpolitik

Aktuell bieten die SWP Förderprogramme zur Umstellung auf Fernwärme und zur Nutzung von Erdgas in Verbindung mit Solarthermie an. Weitere Programme folgen.

7. Umweltschutz durch Vernetzung

Gemeinsam mit Partnern wollen die SWP noch mehr für den Klimaschutz erreichen. Zu den Partnern gehören die Stadt Pforzheim, die Kreishandwerkerschaft, die Volksbank Pforzheim, die Sparkasse Pforzheim-Calw und weitere Partner, die sich ökocity durch eigene Aktionen zum Klimaschutz anschließen.

Weiterführende Informationen unter:

http://www.stadtwerke-pforzheim.de

Wird unterstützt von: