Wechseln

 

Ökostrom - Die Zukunft unserer Energie

In den letzten Jahren ist Ökostrom immer beliebter geworden. Mehr und mehr Stromverbraucher und Stromerzeuger setzen auf „sauberen“ Strom, um die Umwelt zu schützen und vorhandene Ressourcen zu nützen.

Dennoch machen Kohlekraftwerke immer noch einen hohen Prozentsatz der Energieerzeugung aus. Die Energie wird dabei durch die Verfeuerung von Stein- oder Braunkohle gewonnen. Diese Methode führt jedoch zu einer Kohlendioxid-Ausscheidung in die Luft, was der Umwelt schadet.
Auch Atomkraftwerke sind immer noch zahlreich vorhanden, auch wenn viele Länder der Atomkraft nach der Katastrophe von Fukushima nun abschwören wollen. Auch wenn Atomkraft ein relativ effiziente Energiequelle ist, ist sie möglichst zu vermeiden. Einerseits sind sie nämlich sehr gefährlich, wenn ein technischer oder menschlicher Fehler passiert. Andererseits fallen allein in Deutschland jährlich mehrere hundert Tonnen Atommüll an, der schwer zu beseitigen ist, da er noch lange aktiv ist.

Genau aus diesen Gründen wird es immer gebräuchlicher, Strom aus Wind, Wasser, Biomasse, Erdwärme oder Sonne zu gewinnen. Vor allem bei Privatpersonen wird es immer beliebter, sich ein Windrad oder eine Solaranlage für zuhause zu kaufen, um den Strom selbst erzeugen zu können.
Die Vorteile von Ökostrom sind eindeutig und unumstritten: Die natürlichen Ressourcen werden genutzt, die Umwelt wird geschont und grüner Strom ist billig, wenn die Anlage erst einmal steht.

Somit ist es wohl vernachlässigbar, dass man wohl etwas mehr Zeit und Mühe in das Finden von geeigneten Ressourcen und den Bau von Öko-Anlagen stecken muss als in das Errichten von herkömmlichen Anlagen. Dieser kleine Mehraufwand sollte uns der Schutz der Umwelt wohl wert sein.

Besser regelmäßig die aktuellen Stromtarife vergleichen

Seit der Öffnung des Strommarktes für private Anbieter gibt es Bewegung auf dem Markt. Die Preisunterschiede zwischen einzelnen Stromanbietern sind enorm, sodass man regelmäßig  die Stromtarife vergleichen sollte. Es ist gerade einmal neun Jahre her, seit das Strombelieferungsmonopol in Deutschland gefallen ist. Bis dahin konnte jeder Haushalt, jedes Unternehmen und jede öffentliche Einrichtung den Strom ausschließlich vom jeweils zuständigen regionalen Stromversorger beziehen. Diese Stromversorger waren die großen Elektrizitätswerke, die sich inzwischen zu den Netzbetreibern zusammengeschlossen haben, und viele kommunale Versorgungsbetriebe. Nach der Öffnung des Strommarktes im Jahr 1998 wurden sehr schnell viele kleinere Unternehmen gegründet, die als Stromanbieter fungierten und einen starken Wettbewerb unter den Stromlieferanten verursachten. Nutznießer dieser Situation war der Verbraucher, denn er war jetzt nicht mehr darauf angewiesen, die Preise für den Strom zu bezahlen, die ihm diktiert wurden, sondern er konnte die Stromtarife vergleichen und sich den günstigsten Anbieter aussuchen.   Alle Stromanbieter in Deutschland sind in der Lage, ihren Strom zu jedem Hausanschluss zu liefern. Die Netzbetreiber sind verpflichtet, das allgemeine Stromnetz dafür zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus trifft sie die Verpflichtung, das Netz und die Hausanschlüsse zu pflegen und bei Bedarf zu reparieren. Für den Verbraucher besonders wichtig aber ist die Verpflichtung der Grundversorger zur Stromversorgung aller angeschlossenen Abnehmer. Diese Verpflichtung hat zur Folge, dass sie auch dann für die Stromversorgung verantwortlich sind, wenn zwar eigentlich eine vertragliche Vereinbarung des Verbrauchers mit einem anderen Anbieter besteht, dieser aber seiner Verpflichtung aus irgendeinem Grund nicht nachkommen kann. Für den Verbraucher besteht also kein Risiko, wenn er sich für einen anderen Stromlieferanten entscheidet, plötzlich ohne Strom dazustehen. Verbraucher sollten regelmäßig die Stromtarife vergleichen, weil es immer wieder Bewegungen auf dem Energiemarkt gibt. Viele Anbieter binden ihre Kunden vertraglich für die Dauer von ein oder zwei Jahren. Während dieser Zeit ist ein Wechsel des Stromanbieters nicht möglich. Sobald aber ein Vertrag ausläuft, sollte man auf jeden Fall die Stromtarife vergleichen und gegebenenfalls dem bisherigen Anbieter kündigen.

Strom sparen im Privathaushalt

In privaten Haushalten haben sich die Energiekosten in einem Maß verteuert, dass immer mehr Mieter und Eigenheimbewohner nach Wegen suchen, wie sie Strom sparen können. Auch der Umweltaspekt spielt natürlich eine immer größer werdende Rolle, sodass Strom sparen auch eine wirksame Methode zur Vermeidung unnötiger Kohlendioxid-Emissionen ist. Doch mit welchen Ansätzen und Wegen Strom sparen am Besten gelingt, ist für viele Verbraucher ein Buch mit sieben Siegeln.

Dabei ist Strom sparen vielfach einfach eine Kopf-Sache. Natürlich genießt man gerne den Komfort, auf die Couch zu fallen, die Fernbedienung zu greifen und dank Stand-by-Betrieb ohne erneutes Aufstehen den Lieblingskanal einstellen zu können. Doch wer sich klar macht, dass er mit dem Verzicht auf diese Bequemlichkeit für rund 100 Euro im Jahr Strom sparen kann, der denkt auch schnell darüber nach, künftig auf Stand-by zu verzichten und gerade nicht im Gebrauch befindliche Geräte richtig auszuschalten oder sogar vom Netz zu trennen.

Auch die Beleuchtung birgt großes Potenzial für Verbraucher, die ernsthaft Strom sparen möchten: Beleuchtung in gerade nicht genutzten Räumen? Überflüssig! Und neben der Verschwendung durch gedankenlosen Umgang mit der Energie spielt beim Strom sparen auch die Wahl der Leuchtmittel eine Rolle: Deckenfluter beispielsweise mögen ein sehr schönes und warmes Licht geben – doch zum Strom sparen taugen sie absolut nicht. Dasselbe gilt für die ohnehin zum Teil schon verbotenen Glühbirnen: Austauschen gegen Energiesparlampen hilft ebenfalls beim Strom sparen. Auch empfehlenswert sind die LED-Lampen, die allerdings noch nicht all zu lange auf dem Markt und daher relativ teuer sind. Mit zunehmender Verbreitung dürften sich die Preise jedoch normalisieren und die verfügbaren Farbtöne zunehmen.

Strom sparen ist auch in anderen Bereichen des täglichen Lebens möglich. Ständig verfügbares warmes Wasser ist schon so zur Selbstverständlichkeit geworden, dass sich kaum noch jemand darüber Gedanken macht. Allerdings ist dieser Komfort teuer bezahlt. Energiebewusste Verbraucher können mit Durchflussbegrenzern an den Wasserhähnen, Wassersparbrausen, Austausch alter Durchlauferhitzer gegen elektronisch geregelte neue Modelle und der Entscheidung „Duschen statt Baden“ eine Menge Strom sparen. Übrigens: Auch die Umwälzpumpe der Heizung kann ein wahrer Energievernichter sein – zwischen 5 und 15 Prozent des Stromverbrauchs kann sie alleine verursachen. Auch hier kann daher ein Austausch beim Strom sparen helfen.

Vielfach bekannt ist inzwischen, dass es sich lohnt, bei der Neuanschaffung von Elektrogeräten auf die Energieeffizienzklasse zu achten. So wird immer wieder gern zur Energieeffizienzklasse „A“ gegriffen – doch inzwischen ist das längst kein Prädikat für besonders effiziente Geräte. Mittlerweile wurden weitere Energieeffizienzklassen eingeführt: Mit den Geräten der neuen Kategorien „A+“ und „A++“ lässt sich noch weitaus mehr Strom sparen.

Eins sollte allerdings von Anfang an nicht vergessen werden, denn Strom sparen ist schließlich immer auch Geld sparen. Und um die Ersparnis zu optimieren, sollte deshalb natürlich ein Tarifvergleich nie fehlen – damit es sich auch richtig lohnt.

 

Stromanbieter: Vergleichen lohnt!

Viele Menschen haben schon immer den gleichen Stromanbieter. Nicht, weil er einen besonders guten Service bietet. Schon gar nicht, weil er besonders preiswert ist.

Sie beziehen Strom von ihm, weil es schon immer so war. Oder sie sind dort weiterhin Kunde, weil sie sich vor zu viel Aufwand bei einem Wechsel fürchten.

Dabei ist ein Anbieterwechsel mit sehr wenig Papierkram verbunden. Der ausgewählte neue Stromlieferant übernimmt nämlich die Formalitäten mit dem bisherigen. Kunden müssen allein Tarife vergleichen, den für sie besten aussuchen und bei dem entsprechenden Anbieter den Strombezug beantragen. Das kostet wenig Zeit, kann aber viel Geld sparen.

Die Tarife unterscheiden sich in der Höhe oftmals erheblich. Manche werden sich fragen, warum sich Lieferanten mit hohen Preisen denn dann überhaupt am Markt halten können und ob deshalb bei den billigen Anbietern nicht Haken dabei sind. Das liegt daran, dass teure Anbieter auf die immer noch wenig ausgeprägte Wechselfreude spekulieren. Bei Banken ist dies auch zu beobachten: So haben einige Geldhäuser noch sehr schlecht verzinste Sparbücher im Angebot, die gerade von älteren Menschen vielfach genutzt werden. Dabei bieten Tagesgeldkonten bei der selben Sicherheit und bei täglicher Verfügbarkeit des Angelegten wesentlich bessere Zinsen. Hier wird auf Trägheit und mangelnde Information gesetzt.

Wie bei Angeboten der Geldanlage gilt bei der Wahl des Stromanbieters: Vergleichen lohnt!

IST IHR STROMANBIETER BILLIG? PRÜFEN SIE ES DOCH EINFACH NACH!

Ob ihr Stromanbieter billig ist, können sie mit einem Tarifrechner oder mit einem Stromtarif Vergleich ermitteln. Dies ist nur wenig Zeitaufwand. Wenn sie nicht wissen, ob ihr Stromanbieter billig ist, prüfen sie es nach. Im Internet gibt es viele Möglichkeiten. Zum Beispiel geben sie einfach bei einer Suchmaschine den Begriff Stromanbieter ein, dann werden ihnen schon hunderte von Links angeboten. Günstige Anbieter unter dem einen Link, ein weiterer mit dem Hinweis, dass schon die Tarife geordnet angezeigt werden. Ein anderer gibt ihnen den Hinweis auf Stromanbieter in ihrer Umgebung usw. Sie können aber zum Beispiel auch als Eingabe Stromtarifrechner machen. Hier können sie dann ihren durchschnittlichen Verbrauch eingeben, und durch die Angabe der Postleitzahl wird das Ergebnis auf ihren Wohnbereich begrenzt. Er werden dann die Anbieter ihrer näheren Umgebung und dann die günstigen Anbieter im Allgemeinen angezeigt. Sie werden verblüfft sein, wie viele Anbieter es überhaupt gibt. Andere Eingaben zum Beispiel könnten sein billige Stromtarife, oder ähnliches. Alle diese Eingaben sollten zu einer großen Auswahl an Ergebnisse führen, die ihnen sehr schnell weiter helfen. Ob der Stromanbieter billig ist, sehen sie gleich, weil die Gesamtkosten pro Jahr, nach ihren Angaben, sofort berechnet werden. Zudem werden die Kosten für eine Kilowattstunde angegeben, die Grundgebühr wird ebenfalls mitgeteilt. Der Namen des Tarifs wird ihnen auch noch mitgeteilt. Meistens können sie direkt auch noch das Antragsformular für einen anderen Anbieter, downloaden. Einen billigen Stromanbieter finden ist also überhaupt kein Problem. Ob ihr Stromanbieter billig ist sehen sie, wenn sie einen solchen Test durchführen, wenn er in ihrem Suchergebnis aufgeführt ist oder nicht, sie erkennen im Vergleich zu den anderen ob ein Wechsel lohnt. Ob der Stromanbieter billig ist, erkennen sie auch an den angeführten Grundgebühren. Sie müssen sich in jedem Fall die Mühe machen und die Tarife vergleichen. Denn die Entscheidung, ob sie den Anbieter wechseln, müssen sie auch selbst treffen. Billige Stromanbieter gibt es immer, sie sollten das nicht vergessen. Suchen müssen sie selbst. Am besten im Internet, dort geht es am schnellsten und sie haben alle Anbieter im Überblick. Nutzen sie diese einfache Methode, es könnte sich auszahlen. Vielleicht sparen sie ein paar Euro im Jahr. Die Überprüfung, ob Stromanbieter billig sind, ist also vielleicht eine sinnvolle Beschäftigung. Wenn es ums Sparen geht.

Den Gasversorger wechseln trotz negativer Schufa

Gasanbieter wechseln trotz negativer SCHUFA

Schufa-Daten
Die Schufa Holding AG, speichert und übermittelt, bei vorliegender Einwilligung, Positiv- und Negativmerkmale an ihre Geschäftspartner, wie Banken, Versicherungen und anderen Handelsunternehmen. Zu den Negativmerkmalen gehören nicht vertragskonformes Verhalten, das nicht rechtswirksam bestritten wurde sowie gerichtliche Vollstreckungsmaßnahmen. Bei der Schufa Holding AG kann man einmal im Jahr eine kostenfreie Auskunft über seine persönlichen, gespeicherten Daten anfordern. Dazu ist lediglich ein Antragsformular gemäß § 34  Bundesdatenschutzgesetz, das auf der Schufa-Homepage zu finden ist, auszufüllen und abzusenden. Ergeben sich hieraus Unstimmigkeiten sollte anwaltlicher Rat eingeholt werden. Ein Gasanbieter, als sogenannter B-Vertragspartner der Schufa, erhält lediglich die Negativauskünfte. Damit sind Unternehmen in der Lage, ihr geschäftliches Risiko zu minimieren, indem die Bonität eines Geschäftspartners besser eingeschätzt werden kann. Ein Unternehmen, das eine Schufa-Auskunft oder eine Bonitätsüberprüfung in seinen Geschäftsbedingungen fordert, wird grundsätzlich einen potenziellen Neukunden mit einem Negativmerkmal nicht übernehmen. Es sei denn, man kann auf andere Weise das geschäftliche Risiko minimieren. Hierfür kommen verschiedene Versorgungstarife und -modelle in Betracht. Ein Wechsel des Gasanbieters ist, trotz unzureichender Bonität, durch die richtige Tarifwahl somit möglich!

Versorgungsverträge mit Vorkasse
Von den Gasversorgern werden Lieferverträge gegen Vorkasse angeboten. Eine Bonitätsprüfung entfällt. Einige Anbieter legen für die günstigste Gastarifvariante die Vorauszahlung eines prognostizierten Jahresverbrauches zu Grunde. Neben einer jährlichen Vorauszahlung wird auch eine halb-, vierteljährliche oder monatliche Vorauskasse angeboten. Einhergehend mit der Verkürzung der Vorauszahlungsperiode geht der finanzielle Tarifvorteil jedoch nahezu verloren. Bei dem Liefermodell mit Vorkasse geht die Risikoverteilung eindeutig zu Lasten des Kunden. Dem Gasanbieter wird mit der Vorkasse praktisch ein Darlehn gewährt, mit dem er arbeiten kann. Bei einer Insolvenz des Energieversorgers, siehe Teldafax und FlexStrom, geht die Vorauszahlung verloren. Daher sollte man, wenn man sich für dieses Modell entscheidet,  bei der Tarifsuche darauf achten, dass die Zahlungen monatlich oder vierteljährlich erfolgen, auch wenn der Preisvorteil des Tarifes reduziert bzw. annulliert wird.

Anmerkung:
Bei einer Insolvenz erhält der Kunde sein Gas bis zu drei Monate im Rahmen der sogenannten Ersatzversorgung vom lokalen Grundversorger und zu dessen Preisen. Die Gasversorgung wird nicht unterbrochen. Der Vertrag mit dem insolventen Gasanbieter endet damit nicht automatisch, sondern muss außerordentlich gekündigt und ein neuer
Versorgungsvertrag mit einem anderen Gasanbieter abgeschlossen werden.

Versorgungsverträge mit Kaution
Von den Gasanbietern wird zur eigenen Risikoabsicherung ein Kautionsmodell angeboten. Eine Bonitätsprüfung entfällt. Die Kaution kann bis zu einem Jahr der Gaskosten betragen. Entsteht ein Zahlungsverzug, so wird die Kaution mit den offenen Forderungen verrechnet und der Versorgungsvertrag gekündigt. Bei einer regelgerechten Beendigung des Vertragsverhältnisses wird die Kaution dem Kunden zinslos ausbezahlt.
Der Gasanbieter hat kein Ausfallrisiko und spart Verwaltungskosten. Mit der Kaution kann das Unternehmen arbeiten. Meldet der Anbieter Konkurs an, ist die Kaution verloren. Der Vorteil des Kunden ist der Zugang zu preisgünstigen Tarifen. Er sollte aber darauf achten, dass die Kaution nicht zu hoch festgesetzt wird und adäquat zu seinen Vermögensverhältnissen ist.

Versorgungsverträge mit kWh-Pakete
Der Verbraucher kauft eine bestimmte Menge Gas und bezahlt diese im Voraus. Im Gegenzug erhält er preiswertere Gaslieferkonditionen. Eine Bonitätsprüfung entfällt. Die Vorteile für das Unternehmen korrespondieren mit den zuvor Genannten. Die Abrechnung erfolgt jedoch nicht verbrauchsgenau. Bleibt der Kunde mit seinem Verbrauch unter der aufgekauften Gasmenge, verfällt die Differenzsumme – liegt der Verbrauch über dem gekauften "Gaspaket", muss der Mehrverbrauch, einhergehend mit einem deutlichen Aufpreis, beglichen werden. Klingt nicht vorteilhaft, ist aber, wenn man einen kontinuierlichen Gasverbrauch hat, diesen  kennt und auch beibehalten kann, durchaus eine Alternative. Auch hier gilt: Geht der Gasanbieter in die Insolvenz, ist der für das Paket gezahlte Betrag verloren. 

Anbieterwechsel
Für die Auswahl von Gasanbietern ist der Gebrauch von Vergleichsrechner hilfreich. Man sollte jedoch unterschiedliche Vergleichsrechner nutzen, da nicht alle die gleichen Gasanbieter berücksichtigen. Den Tarif und die AGB sollte man auf der Homepage des Anbieters abgleichen und sich das Angebot (Tarif, effektiver Beitrag/Gaspreis, Lieferumfang etc.) schriftlich zukommen lassen. Eine individuelle Beratung, zum Beispiel bei einer Verbraucherzentrale, ist vor der Vertragsunterzeichnung empfehlenswert. Grundsätzlich sind die Kündigungsfristen und Sonderkündigungsrechte zu berücksichtigen, diese sind dem aktuell gültigen Versorgungsvertrag zu entnehmen. Der Zeitpunkt des voraussichtlichen Anbieterwechsels ist mit dem neuen Gasversorger abzustimmen und schriftlich festzuhalten. Mit einer ausgestellten Vollmacht übernimmt der neue Gasversorger die Kündigung beim bisherigen Anbieter. Den tatsächlichen Zeitpunkt des Lieferbeginns muss der neue Gasversorger dem Kunden schriftlich mitteilen, damit eine Doppelforderung ausgeschlossen wird. Widerspruchsrechte sind dem neuen Versorgungsvertrag zu entnehmen.

Kann man als Mieter auf einen anderen Gasversorger umstellen?

Gasanbieter wechseln als Mieter

Jeder Haushalt hat in der heutigen Zeit einen gesetzlichen Anspruch auf die Energieversorgung zum Beheizen der Wohnung. Eine von mehreren Energiequellen ist das Erdgas, das vom örtlichen, vom regionalen oder vom bundesweiten Energieversorgungsunternehmen geliefert wird. Die Situation ist in etwa mit der Stromversorgung vergleichbar. Dort hat jeder Haushalt seinen eigenen Stromzähler und ist auch ein Vertragspartner des Stromanbieters. Es besteht also ein direktes Vertragsverhältnis.

Bei der Gasversorgung kann das für den Mieter ebenso der Fall sein, es muss aber nicht so sein. Ganz entscheidend ist die Technik, die der Vermieter seinen Mietern zur Verfügung stellt. Neugebaute und modern ausgestattete Mietwohnungen sind beispielsweise jede für sich mit einem eigenen Gas-Brennwertkessel ausgestattet. Das ist der Heizkessel für die Warmwasserheizung und zur Versorgung des Heizungssystems in der Mietwohnung. Vergleichbar mit dem Strom erhält der Mieter für seinen Gas-Brennwertkessel einen eigenen Heizungszähler. Dort wird der Gasverbrauch in Kubikmetern angezeigt. Anschließend wird er von dem Energieversorgungsunternehmen in KW/h, in Kilowattstunden umgerechnet und nach KW/h berechnet. In diesem Falle ist der Mieter ein Vertragspartner des Energieversorgungsunternehmens für die Gasversorgung. In der Regel werden Strom und Gas von demselben Unternehmen geliefert. Da es unterschiedliche Energien sind, wird für jede von ihnen ein eigener Vertrag abgeschlossen.
Wie das Wort Zentralheizung sagt, werden in einem Mehrfamilienhaus alle Wohnungen zentral beheizt. Hier ist der Vermieter der Vertragspartner des Energieversorgungsunternehmens. Er sucht sich seinen Energieversorger aus und bezahlt alle Kosten für die Gaslieferung. Im Rahmen der Nebenkosten werden ihm diese Heizkosten von den Mietern erstattet. Die sind kein Vertragspartner des Unternehmens und haben keinen Einfluss darauf, welchen Tarifvertrag der Vermieter bei welchem Energieversorger abschließt.

Seit der Liberalisierung des bundesweiten Gasmarktes Mitte der 2000er Jahre kann unter mehreren Dutzend Gasanbietern ausgewählt werden. Für die Grundversorgung mit dem dazugehörigen gesetzlichen Anspruch ist der örtliche Energieversorger zuständig und verantwortlich. Er muss einen sogenannten Grundversorgungstarif anbieten. Den kann er keinem Antragsteller verweigern; auch nicht bei einer negativen Schufa, also bei Negativeintragungen in der Schufa. Für einen Gasanbieterwechsel sind jedoch die anderen, die deutlich günstigeren Wahltarife von Interesse. Mit denen werben die Energieversorger im Hinblick auf eine Kundengewinnung und dauerhafte Kundenbindung. Der Wettbewerb von Gasanbietern findet also mit deren Wahltarifen statt, und hier lohnt sich für den Mieter ein regelmäßiger Gasanbietervergleich.

Ein solcher Anbietervergleich bietet sich auf einem der Onlineportale an. Nach wenigen Eingaben und einem abschließenden Mausklick wird ein Ranking von oftmals einigen Dutzend Gasanbietern angezeigt. Der günstigste unter ihnen muss nicht zwangsläufig der preislich billigste sein. Günstig bezieht sich auch auf Vertragsinhalte wie Kündigungsfrist, Sonderkündigungsmöglichkeit sowie auf Voraus- beziehungsweise Abschlagszahlungen. Auch bei einem Wechsel des Gasanbieters bleiben der Zähler und die Leitung im Besitz des Netzbetreibers. Bei einer normalen, also ordentlichen Vertragskündigung übernimmt der zukünftige Energieversorger die formelle Abwicklung. Wenn aufgrund einer Gaspreiserhöhung von dem Sonderkündigungsrecht Gebrauch gemacht wird, dann muss der Mieter als Vertragspartner seinen Gasliefervertrag selbst kündigen. Das muss schriftlich und sollte per Einschreiben geschehen. Im Zweifelsfall muss der Mieter nachweisen können, dass der Energieversorger die Kündigung fristgerecht erhalten hat.

Was sind Energieträger?

Der Begriff Energieträger wird durch Quantität und Qualität der Energieaufnahmefähigkeit eines Stoffes, einer Strahlung oder Ähnlichem (z.B. Impulse/Felder) charakterisiert.
Zunächst wird zwischen primären und sekundären Energieträgern unterschieden, die sich weiterhin in verschiedenste Energieträgerklassen einteilen lassen.

-Primäre Energieträger-

Als primäre Energieträger werden Stoffe mit natürlichem Vorkommen und einem eigenen hohen und direkt nutzbaren Energieniveau bezeichnet. Das bedeutet, das primäre Energieträger, seien sie fossiler oder regenerativer Art zum Beispiel bei der Verbrennung ohne weitere Umwandlung nutzbare Wärme freisetzen. Des weiteren Zählen auch die nuklear Reaktiven Stoffe zu den Primärenergieträgern, bei diesen weicht lediglich die Aktivierungsreaktion, die zur Nutzung der stoffinternen Energie nötig ist, ab.

-Sekundäre Energieträger-

Unter sekundären Energieträgern sind nutzbare Energiearten zu verstehen, die erst durch vorherige Umwandlung in ihre für den Menschen nutzbare Form gebracht wurden. Beispiele dafür sind die Wärmestrahlung der Sonne in der Photovoltaiknutzung, Treibstoffe die erst raffiniert werden und nicht direkt, wie beispielsweise Kohle (siehe Primäre) nutzbar sind und verschiedenste elektromagnetische Felder, die wiederum erst vom Menschen als Energietransportform geschaffen wurden. Hauptanliegen der Schaffung von sekundären Energieträgern ist es, die Energie speicherbar, leichter transportierbar und gezielter anwendbar zu machen.

GASPREISVERGLEICH DURCHFÜHREN UND GÜNSTIGEN GASANBIETER FINDEN

Leider nutzen immer noch viel zu wenige Haushalte die Möglichkeit eines Gaspreisvergleiches, obwohl sie so wirklich in der Lage wären ihre monatlichen Ausgaben auf ein Minimum zu bringen. Heute ist es ohnehin nicht gerade kostengünstig, wenn man heizen muss, doch gerade im Winter oder zum erhitzen des Wassers wenn man Baden oder duschen möchte kommt man eben nicht darum herum. Um die Ausgaben dennoch so gering wie möglich zu halten sollte man sich auf jeden Fall aber für einen Brennstoff entscheiden, der im Preis sehr günstig ist, damit man so die monatlichen Unkosten in einem tragbaren Rahmen halten kann. Sehr gefragt ist deshalb zum Beispiel Gas als Brennstoff, das immer noch zu den günstigsten Alternativen gehört. Natürlich sind aber auch die Gaspreise nicht immer konstant sondern schwanken in ihrer Höhe und auch die unterschiedlichen Anbieter haben natürlich verschiedene Preise, so dass man die Augen genau offen halten muss, wenn man einen günstigen Anbieter sucht. Gerade für einen Laien ist es aber nicht immer ganz einfach zu entscheiden, welche Preise sich wirklich anbieten, denn was man für einen Preis angeboten bekommt hängt vor allem auch von den eigenen Faktoren wie dem Verbrauch ab. Man sollte sich daher auf jeden Fall die Zeit für einen Gaspreisvergleich nehmen, ehe man sich für einen bestimmten Anbieter entscheidet, denn bei einem solchen Vergleich bekommt man alle die Angebote angezeigt, die für einen selbst am günstigsten und somit am besten geeignet sind. Rechnet man sich einmal aus, wie viel Geld man so Monat für Monat einsparen kann lohnt sich der Vergleich auf jeden Fall, zumal weil er wirklich nicht lange dauert und es auf keinen großen Aufwand verursacht die dafür gebrauchten Daten heraus zu suchen und anzugeben. Leider nutzen immer noch viel zu wenige Haushalte die Möglichkeit eines Gaspreisvergleiches, obwohl sie so wirklich in der Lage wären ihre monatlichen Ausgaben auf ein Minimum zu bringen, was sich sicherlich jeder wünscht und was in der heutigen Zeit auch für viele Familien eine deutliche Entlastung darstellen kann. Vorsichtig sollte man jedoch bei den verschiedenen Vorauskasse Tarifen sein. Einige Gasanbieter, deren Tarife auf Vorkasse-Preismodellen basieren, tauchen oft in den Ergebnislisten der Gaspreisvergleiche weit oben auf. Die Vorkasse birgt bei unseriösen Gasanbietern die Gefahr, dass die bezahlte Wärmeleistung nicht langfristig beim Verbraucher eintrifft. Im Zweifel ist dann auch das bereits gezahlte Geld verloren. Daher gilt, Augen auf beim Gasanbieter Wechsel und z.B. in einem Forum nach Erfahrungen anderer Verbraucher suchen.

 

Können Mieter den Gasanbieter wechseln?

Bei steigenden Gaspreisen steigt bei immer mehr Menschen in Deutschland die Wechselbereitschaft. Jedoch stellen sich gerade Mieter in z.B. einem Mehrfamilienhaus oftmals die Frage: Geht das überhaupt problemlos? Muß ich Rücksprache mit meinem Vermieter halten?

Eigener Gaszähler Vorraussetzung

Eine Grundvorraussetzung zum Wechseln ist der eigene Gaszähler in der Wohnung. Auf ihm finden Sie auch die Zählernummer, die im späteren Wechselprozess noch wichtig sein wird. Wenn Ihre Wohnung über eine Gas-Etagenheizung verfügt, ist in der Regel auch der Gaszähler für Sie in der Wohnung frei zugänglich. Denn mit dem gelegentlichen Ablesen der Verbrauchswerte können auch Sie Ihren Verbrauch auf einfachste Art kontrollieren.

Muß ich meinen Vermieter fragen?

Sind Sie der Rechnungsempfänger der monatlichen oder jährlichen Gas-Verbrauchsrechnung, müßen Sie auch nicht Rücksprache mit Ihrem Vermieter halten, wenn Sie den Gasanbieter wechseln wollen.

Das Mietshaus verfügt über eine Gas-Zentralheizung?

Ich erhalte lediglich eine Betriebskostenabrechnung! Hier sind Sie in der etwas schwächeren Position. Für den Vermieter gilt zwar das Wirtschaftlichkeitsgebot nach §315 BGB für die Nebenkostenabrechnung jedoch können Sie ihn nicht ohne Weiteres zu einem Wechsel "zwingen". Lesen Sie hier was der Bund der Energieverbraucher e.V. rät: http://www.energieverbraucher.de/de/site/Preisprotest/BGB-315-fuer-Mieter__1709/ Ein persönliches Gespräch mit dem Vermieter kann jedoch unter Umständen förderlicher sein, als ein Schriftwechsel!

Argumentieren Sie mit:

1) Der Kostenersparnis für alle Beteiligten und informieren Sie sich vorab über die günstigsten Anbieter in Ihrer Region.

2) Räumen Sie Seine evtl. Bedenken bezüglicher einer Lieferunterbrechnung aus, bei Problemen mit dem neuen Anbieter gilt die Gasgrundversorgungsverordnung (GasGVV) laut ihr ist der Grundversorger derzeit zu einer Ersatzversorgung von drei Monaten verpflichtet. Ein Kunde in der Ersatzversorgung hat somit das Recht, diese mit einer einmonatigen Frist zu kündigen.Die Gasversorgung kann durch den Wechsel des Gasnabieters also nicht unterbrochen werden. Der örtliche Netzbetreiber ist auch weiterhin bei Störungen zuständig und im Notfall schnell vor Ort.

Erdgas

In unterirdischen Speichergesteinen lagert das Erdgas, meistens zusammen mit Erdöl. Aufgrund seiner sehr guten Brennbarkeit wird es großteils als Heizgas für Heim- und Betriebsheizungen oder zur Wärmelieferung, die für industrielle Prozesse benötigt wird, genutzt. Zum größten Teil besteht Erdgas aus Methan, dem einfachsten Kohlenwasserstoff, der die gute Brennbarkeit verursacht.
Im Zeitalter der Alternativenergiesuche wird Erdgas auch als Treibstoff verwendet, wird sich diesbezüglich aber aufgrund von einigen Leistungsschwächen nie flächendeckend durchsetzen können. Abgesehen von seiner weniger guten Speicherbarkeit im Vergleich zum Erdöl, ist auch das Erdgas ein fossiler Brennstoff und wird uns früher oder später „ausgehen“.

-Erdgas in chemischen Prozessen-
Ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet des Naturgases liegt in der chemischen Industrie, dort wird es zum Beispiel zur Herstellung von Wasserstoff benötigt. Auch im Zuge des sogenannten Haber-Bosch-Verfahrens, welches durch eine Stickstoff – Wasserstoffsynthese Ammoniak produziert, findet es Anwendung. Letzter industrieller Anwendungsschwerpunkt, des Erdgases ist die Eisenerzbehandlung im Laufe des Hochofenprozesses, wobei das Eisenerz reduziert wird (folglich an Elektronenladung gewinnt).

 

Wird unterstützt von: